Ihr Team wächst, Ihre Partnerschaften werden vielfältiger, Ihre Arbeit internationaler. Eine gemeinsame Sprache allein reicht für gute Zusammenarbeit nicht aus. Dieses Programm hilft Ihnen, kulturelle Codes zu entschlüsseln und zwischen unterschiedlichen Formen der Kommunikation, Entscheidung und Vertrauensbildung zu navigieren – für eine reibungslosere und wirksamere Zusammenarbeit.
Was Ihre Arbeit erschwert
Schweigen wird als Zustimmung verstanden. Eine direkte Bemerkung verletzt. Eigeninitiative wirkt unangebracht. Termine verschieben sich, Spannungen nehmen zu, ohne dass die Ursachen klar sind. Sie lernen, kulturelle Unterschiede von persönlichen Eigenheiten und organisatorischen Problemen zu unterscheiden.
Was Sie gewinnen
Erwartungen klären und Vereinbarungen überprüfen, um Missverständnisse und vermeidbare Nacharbeit zu verringern.
Meinungsverschiedenheiten ansprechen, Vertrauen wiederherstellen und mit mehreren Partnern verhandeln.
Gemeinsame Regeln für Entscheidungen, Kommunikation und die Umsetzung von Zusagen entwickeln, die den Arbeitsalltag erleichtern.
Fünf Workshops, die Ihr Können vertiefen
01
Unsichtbare Grenzen überschreiten
Interkulturelle Kompetenz beginnt bei den eigenen Maßstäben: Respekt, Effizienz und Professionalität bedeuten nicht in jedem Umfeld dasselbe.
Nach dem Workshop können Sie
Eigene kulturelle Normen und Vorannahmen in einer Arbeitsbeziehung erkennen.
Einflüsse von Landeskultur, Organisation, Beruf und Situation auseinanderhalten.
Mehrere Deutungen entwickeln und überprüfen, bevor Sie urteilen.
In der Praxis. Einen beruflichen Zwischenfall aus mehreren Perspektiven betrachten und beobachtbare Tatsachen von zugeschriebenen Absichten unterscheiden.
02
Unausgesprochene Codes entschlüsseln
Die acht Dimensionen der Culture Map von Erin Meyer nutzen, um interkulturelle Kommunikation, Feedback und Erwartungen an Entscheidungsprozesse besser abzustimmen.
Nach dem Workshop können Sie
Erin Meyers acht Dimensionen als Orientierung nutzen und an der konkreten Situation überprüfen.
Unterschiede in Kommunikation, Überzeugung, Führung, Entscheidung, Vertrauen, Widerspruch, Feedback und Zeitplanung erkennen.
Die eigene Gesprächsführung anpassen, ohne Menschen auf kulturelle Stereotype zu reduzieren.
In der Praxis. Unterschiedliche Arbeitsweisen in einem internationalen Projekt kartieren und ein mehrdeutiges Gespräch erneut führen, diesmal mit ausdrücklich geklärten Erwartungen.
03
Entscheidende Bündnisse knüpfen
Multilaterale Verhandlungen mit Rational Games in wirtschaftlichen oder diplomatischen Simulationen erproben: Interessen, Mandate, Koalitionen und kulturelle Unterschiede.
Nach dem Workshop können Sie
Interessen, Mandate und Entscheidungsregeln der beteiligten Parteien erfassen.
Bündnisse aufbauen und zugleich den Dialog mit allen Beteiligten aufrechterhalten, ohne das eigene Mandat aus dem Blick zu verlieren.
Zusagen erarbeiten, die alle Beteiligten gleich verstehen, und die Voraussetzungen ihrer Umsetzung prüfen.
In der Praxis. In einer Mehrparteien-Simulation zwischen bilateralen Gesprächen und Plenum wechseln und anschließend Koalitionsbildung sowie Voraussetzungen der Einigung auswerten.
Dieser gemeinsam mit Rational Games entwickelte Workshop verbindet realitätsnahe Simulationen mit einer vertieften Auswertung, um Ihre Verhandlungspraxis zu verfeinern.
Seit 25 Jahren vermittelt Rational Games Unternehmen und Institutionen Verhandlungskompetenz durch spielerisches Lernen. Zu den Kunden zählen das Auswärtige Amt, Microsoft und die Deutsche Bank.
04
Ein Netz dauerhaften Vertrauens weben
Durch Dialog und interkulturelle Mediation Missverständnisse aufklären, Konflikte bearbeiten und eine Arbeitsbeziehung wiederherstellen, in der offene Rückmeldungen möglich sind.
Nach dem Workshop können Sie
Absicht, Wirkung und Erwartungen an Anerkennung in einem Konflikt unterscheiden.
Ein Gespräch führen, in dem beide Seiten ihre Sicht der Situation erläutern können.
Konkrete Schritte zur Wiedergutmachung und zum Wiederaufbau von Vertrauen vereinbaren.
In der Praxis. Ein Gespräch nachspielen, in dem eine Zurechtweisung vor anderen als Demütigung erlebt wurde: beide Sichtweisen anhören, die Wirkung klären und Schritte für die weitere Zusammenarbeit vereinbaren.
05
Ferne Welten verbinden
Kulturelle und berufliche Unterschiede in klare Vereinbarungen zur Zusammenarbeit übersetzen und ein gemeinsames Verständnis von Autonomie, Transparenz und Verantwortung entwickeln.
Nach dem Workshop können Sie
Erkennen, wenn scheinbar gemeinsame Begriffe unterschiedlich verstanden werden.
Entscheidungsbefugnisse, Rücksprache, Informationsfluss und den Umgang mit Widerspruch klären.
Gemeinsame Arbeitsregeln entwickeln und an reale Projektbedingungen anpassen.
In der Praxis. Gemeinsame Arbeitsregeln für ein internationales Projekt auf einer Seite festhalten und anhand konkreter Situationen prüfen: Zeitdruck, die Abwesenheit einer entscheidungsbefugten Person oder widersprüchliche Vorgaben der Zentrale.
Auf Ihre Aufgaben abgestimmt
Für internationale Teams, Projektverantwortliche, Zentralen und Tochtergesellschaften sowie wirtschaftliche und diplomatische Partner, die gemeinsam vorankommen wollen.
Ausgangspunkt sind Gespräche und Schwierigkeiten aus Ihrem Arbeitsalltag. Erin Meyers Modell macht Unterschiede in den Arbeitsweisen greifbar; multilaterale Simulationen mit Rational Games zeigen, wie diese Unterschiede Verhandlungen beeinflussen. Sie üben, Beziehungen wiederherzustellen, tragfähige Verbindungen zu knüpfen und gemeinsame Arbeitsregeln zu vereinbaren. Die fünf Workshops können gemeinsam oder als Teil eines individuellen Programms gebucht werden.
Philippe Gruca verbindet Philosophie mit Verhandlungspraxis und verantwortlicher Führung. Er hat unter anderem an der IÉSEG, der Sigmund Freud University in Paris und der SGH in Warschau gelehrt. Jedes Jahr ist er als Experte und Juror beim Warsaw Negotiation Round tätig. Die Programme werden auf Französisch, Englisch, Deutsch und Polnisch angeboten.