atelier français · Paris Berlin Varsovie
Im Gespräch

Die Kraft
des richtigen Maßes.

Drei eigens entwickelte Programme, um mit Ihrer Sprache mehr zu bewirken,
kulturelle Codes zu verstehen und mit Legitimität zu führen

Drei Programme.
Je fünf Workshops.

Gemeinsam bilden sie
das Signature-Programm.

Philippe Gruca beim Warsaw Negotiation Round im Belweder-Palast in Warschau.

Redekunst

Karte der Redekunst: Eine Hand hält ein langes Schwert.
01Entscheidende Fragen schmieden

Fragetechniken und aktives Zuhören verfeinern: Anliegen klären, Vorannahmen prüfen und entscheidende berufliche Gespräche voranbringen.

Nach dem Workshop können Sie

  • Fakten, Deutungen und Vorannahmen in einer beruflichen Anfrage unterscheiden.
  • Offene Fragen und gezielte Rückfragen formulieren, die das gegenseitige Verständnis vertiefen.
  • Das Anliegen neu formulieren und gemeinsam prüfen, ob Sie das Wesentliche verstanden haben.

In der PraxisEin unklar formuliertes Anliegen im Gespräch erkunden und gemeinsam mit Ihrem Gegenüber das Problem benennen, bevor Sie eine Lösung vorschlagen.

02An treffenden Worten feilen

Rhetorik und überzeugende Argumentation für Führungskräfte: Empfehlungen strukturieren und Gründe wählen, die für Ihre Gesprächspartner relevant sind.

Nach dem Workshop können Sie

  • Eine klare These formulieren, Behauptung, Argument und Beleg unterscheiden und die gewünschte Entscheidung benennen.
  • Argumente nach den Anliegen und Werten Ihres Publikums gewichten.
  • Beispiele und Analogien wählen, die den Gedanken verdeutlichen, ohne ihn zu verfälschen.

In der PraxisDieselbe Empfehlung vor der Finanzleitung und der operativen Leitung vertreten und die Argumente anpassen, ohne die Aussage zu verändern.

03Fruchtbare Vereinbarungen formenmitRational Games

Mit Rational Games die Grundlagen sachbezogener Verhandlungsführung erlernen: Alternativen vorbereiten, Interessen hinter Positionen erkennen und gemeinsamen Mehrwert schaffen.

Nach dem Workshop können Sie

  • Positionen von Interessen unterscheiden und Ihre beste Alternative zu einer Einigung vorbereiten.
  • Mehrere Optionen entwickeln, nachvollziehbare Kriterien nutzen und Zugeständnisse abwägen.
  • Zusagen und Bedingungen der Umsetzung präzisieren und den Nutzen eines Abschlusses prüfen.

In der PraxisMit unterschiedlich verteilten Informationen verhandeln und anschließend Vorbereitung, erkannte Interessen, Möglichkeiten für gegenseitige Zugeständnisse und die Tragfähigkeit der Vereinbarung auswerten.

04Einwände souverän parieren

Einwände behandeln und schwierige Gespräche führen: Argumente prüfen, Missverständnisse klären und die eigene Position mit Urteilskraft vertreten oder überdenken.

Nach dem Workshop können Sie

  • Sachliche Einwände, Missverständnisse und persönliche Angriffe unterscheiden.
  • Falsche Alternativen und Bedeutungsverschiebungen erkennen und den Einwand präzise wiedergeben.
  • Eine angemessene Antwort wählen und verbleibende Meinungsverschiedenheiten offenlegen.

In der PraxisEinen Vorschlag gegen unterschiedliche Einwände vertreten und zunächst den Kern des Einwands erkennen, bevor Sie ein Argument widerlegen, etwas erläutern, einen Punkt zugestehen oder Ihre Position überdenken.

05Souveräne Redekunst verkörpern

Strategische Führungskommunikation und Storytelling verbinden: eine Ausrichtung erläutern, Zusammenhänge verständlich machen und Menschen für ein gemeinsames Vorhaben gewinnen.

Nach dem Workshop können Sie

  • Den roten Faden einer Rede aus Kontext, Herausforderungen, Entscheidungen und Perspektiven entwickeln.
  • Die Bedeutung des Vorhabens durch eine faktengetreue Erzählung, passende Bilder und Beispiele verdeutlichen.
  • Erforderliche Anstrengungen und verbleibende Unsicherheiten benennen und konkrete nächste Schritte aufzeigen.

In der PraxisEine fünfminütige Rede zu einer tatsächlichen strategischen Ausrichtung verfassen und vortragen; anschließend die Zuhörenden wiedergeben lassen, was sie verstanden und behalten haben und welcher nächste Schritt deutlich wurde.

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Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Karte: ein Segelschiff und eine gewebte Weltkarte.
01Unsichtbare Grenzen überschreiten

Interkulturelle Kompetenz beginnt bei den eigenen Maßstäben: Respekt, Effizienz und Professionalität bedeuten nicht in jedem Umfeld dasselbe.

Nach dem Workshop können Sie

  • Eigene kulturelle Normen und Vorannahmen in einer Arbeitsbeziehung erkennen.
  • Einflüsse von Landeskultur, Organisation, Beruf und Situation auseinanderhalten.
  • Mehrere Deutungen entwickeln und überprüfen, bevor Sie urteilen.

In der PraxisEinen beruflichen Zwischenfall aus mehreren Perspektiven betrachten und beobachtbare Tatsachen von zugeschriebenen Absichten unterscheiden.

02Unausgesprochene Codes entschlüsseln

Die acht Dimensionen der Culture Map von Erin Meyer nutzen, um interkulturelle Kommunikation, Feedback und Erwartungen an Entscheidungsprozesse besser abzustimmen.

Nach dem Workshop können Sie

  • Erin Meyers acht Dimensionen als Orientierung nutzen und an der konkreten Situation überprüfen.
  • Unterschiede in Kommunikation, Überzeugung, Führung, Entscheidung, Vertrauen, Widerspruch, Feedback und Zeitplanung erkennen.
  • Die eigene Gesprächsführung anpassen, ohne Menschen auf kulturelle Stereotype zu reduzieren.

In der PraxisUnterschiedliche Arbeitsweisen in einem internationalen Projekt kartieren und ein mehrdeutiges Gespräch erneut führen, diesmal mit ausdrücklich geklärten Erwartungen.

03Entscheidende Bündnisse knüpfenmitRational Games

Multilaterale Verhandlungen mit Rational Games in wirtschaftlichen oder diplomatischen Simulationen erproben: Interessen, Mandate, Koalitionen und kulturelle Unterschiede.

Nach dem Workshop können Sie

  • Interessen, Mandate und Entscheidungsregeln der beteiligten Parteien erfassen.
  • Bündnisse aufbauen und zugleich den Dialog mit allen Beteiligten aufrechterhalten, ohne das eigene Mandat aus dem Blick zu verlieren.
  • Zusagen erarbeiten, die alle Beteiligten gleich verstehen, und die Voraussetzungen ihrer Umsetzung prüfen.

In der PraxisIn einer Mehrparteien-Simulation zwischen bilateralen Gesprächen und Plenum wechseln und anschließend Koalitionsbildung sowie Voraussetzungen der Einigung auswerten.

04Ein Netz dauerhaften Vertrauens weben

Durch Dialog und interkulturelle Mediation Missverständnisse aufklären, Konflikte bearbeiten und eine Arbeitsbeziehung wiederherstellen, in der offene Rückmeldungen möglich sind.

Nach dem Workshop können Sie

  • Absicht, Wirkung und Erwartungen an Anerkennung in einem Konflikt unterscheiden.
  • Ein Gespräch führen, in dem beide Seiten ihre Sicht der Situation erläutern können.
  • Konkrete Schritte zur Wiedergutmachung und zum Wiederaufbau von Vertrauen vereinbaren.

In der PraxisEin Gespräch nachspielen, in dem eine Zurechtweisung vor anderen als Demütigung erlebt wurde: beide Sichtweisen anhören, die Wirkung klären und Schritte für die weitere Zusammenarbeit vereinbaren.

05Ferne Welten verbinden

Kulturelle und berufliche Unterschiede in klare Vereinbarungen zur Zusammenarbeit übersetzen und ein gemeinsames Verständnis von Autonomie, Transparenz und Verantwortung entwickeln.

Nach dem Workshop können Sie

  • Erkennen, wenn scheinbar gemeinsame Begriffe unterschiedlich verstanden werden.
  • Entscheidungsbefugnisse, Rücksprache, Informationsfluss und den Umgang mit Widerspruch klären.
  • Gemeinsame Arbeitsregeln entwickeln und an reale Projektbedingungen anpassen.

In der PraxisGemeinsame Arbeitsregeln für ein internationales Projekt auf einer Seite festhalten und anhand konkreter Situationen prüfen: Zeitdruck, die Abwesenheit einer entscheidungsbefugten Person oder widersprüchliche Vorgaben der Zentrale.

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Ethische Führung

Führungskarte: Eine Hand setzt den Schlussstein eines Bogens, der sich zu einem französischen Garten öffnet.
01Ein Fundament für klare Urteile legen

Die eigene Urteilskraft schärfen, indem Sie kognitive Verzerrungen, ethische Kriterien und die Folgen Ihrer Entscheidungen für Betroffene untersuchen.

Nach dem Workshop können Sie

  • Tatsachen, Annahmen und Werte unterscheiden und urteilsprägende Verzerrungen erkennen.
  • Folgen, Verpflichtungen und Anforderungen an Fairness gegeneinander abwägen.
  • Eine schwierige Entscheidung begründen und benennen, welche Informationen eine Revision rechtfertigen würden.

In der PraxisEin begrenztes Budget zwischen einem gefährdeten Geschäftsbereich und einem Transformationsvorhaben aufteilen, die Kriterien begründen und die Entscheidung angesichts neuer Informationen überprüfen.

02Legitime Autorität verankern

Autorität durch Urteilskraft, Fairness und Vertrauen ausüben: für eine Entscheidung einstehen und zugleich offen für begründete Einwände bleiben.

Nach dem Workshop können Sie

  • Erkennen, wie Status, Fachwissen, Vorbildverhalten und Vertrauen zur eigenen Autorität beitragen.
  • Widerspruch anhören und Fehler anerkennen, ohne Verantwortung abzugeben.
  • Entscheidungen, Grenzen und den Handlungsspielraum anderer verständlich machen.

In der PraxisEine umstrittene Reorganisation vorstellen, Einwände mit neuen Informationen aufnehmen und anschließend erläutern, was bestehen bleibt, was Sie ändern und warum.

03Unfaire Taktiken durchkreuzenmitRational Games

Dirty Tricks in Verhandlungen mit Rational Games und den professionellen Schauspielern der Rational Games Players begegnen: Einschüchterung, künstlicher Zeitdruck, Schuldzuweisungen und Verunsicherung.

Nach dem Workshop können Sie

  • Unfaire Taktiken erkennen und von entschlossenem Widerspruch unterscheiden.
  • Druck hinterfragen, ein Vorgehen benennen und Grenzen setzen, ohne selbst zu manipulieren.
  • Entscheiden, wann Sie prüfen, fortfahren, unterbrechen oder aussteigen, um Interessen und Grundsätze zu wahren.

In der PraxisEine von einem Schauspieler gestaltete Situation erleben, zur Analyse unterbrechen und mit unterschiedlichen Antworten wiederholen; das Feedback des Schauspielers in die Auswertung einbeziehen.

04Ein verantwortliches Miteinander aufbauen

Ethische Führung im Team verankern: Hinweise, Fehler und Widerspruch zur Sprache bringen und Entscheidungen mit klarer Verantwortung verbinden.

Nach dem Workshop können Sie

  • Relevante Informationen und Einwände hörbar machen, auch wenn sie der Führungskraft widersprechen.
  • Eine gemeinsame Entscheidungsfindung moderieren, die Kriterien, Folgen und abweichende Sichtweisen berücksichtigt.
  • Festlegen, wer entscheidet, handelt und die Folgen überprüft, ohne Verantwortung zu verwischen.

In der PraxisIn einem Gremium unter Zeitdruck beraten: Informationen sind ungleich verteilt; eine Person, deren Stimme oft übergangen wird, kennt ein entscheidendes Risiko. Anschließend untersuchen, was unausgesprochen blieb, und die Beratung mit klareren Gesprächsregeln wiederholen.

05Ein lebendiges Erbe weitergeben

Delegation und Nachfolge vorbereiten, indem Sie Prinzipien und Überlegungen vermitteln, die anderen eigenständiges Urteilen ermöglichen.

Nach dem Workshop können Sie

  • Bewahrenswerte Prinzipien von veränderbaren Gewohnheiten unterscheiden.
  • Die Gründe eigener Entscheidungen und relevantes Erfahrungswissen vermitteln.
  • Handlungsspielräume und Zeitpunkte für gemeinsame Rückmeldungen so vereinbaren, dass andere Verantwortung übernehmen können.

In der PraxisEine reale Übergabe vorbereiten und die übernehmende Person ein neues Dilemma ohne Rückfrage lösen lassen; auswerten, was über Anweisungen hinaus vermittelt wurde.

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Eine kleine Gruppe in einem Workshop an einem gemeinsamen Tisch.

Ihr Programm.
Für Sie maßgeschneidert.

Das Signature-Programm vereint alle fünfzehn Workshops.

Sie können auch Ihr eigenes Programm zusammenstellen und diejenigen auswählen, die zu Ihren Anliegen passen.

Gemeinsam gestalten wir den roten Faden, den Rhythmus und die Übungen.

Ein französischer Anspruch verbindet sie: präzise Worte, ein differenzierter Blick und Sorgfalt im Detail.

Vom Denken
zum Handeln.

Die Philosophie ist der Ausgangspunkt von Philippe Grucas Arbeit: Selbstverständlichkeiten hinterfragen, Begriffe präzisieren und die Grundlagen von Entscheidungen prüfen. Bei atelier français nimmt dieser Anspruch in drei Künsten Gestalt an: Rhetorik, Kommunikation und Ethik.

Seine Zusammenarbeit mit Rational Games prägt einen spielerischen Zugang zur Verhandlungspraxis. Simulationen und ihre gemeinsame Auswertung verbinden präzises Denken mit Entscheidungen, Beziehungen und Verantwortung. Jedes Jahr ist er als Experte und Juror beim Warsaw Negotiation Round tätig.

Er hat an der IÉSEG, der Sigmund Freud University in Paris, am Institut français in Berlin, an der TU Berlin sowie an der SGH – der Wirtschaftshochschule in Warschau – gelehrt. Er ist außerdem Chefredakteur der Zeitschrift Inter-Nord. Er hat französische und polnische Wurzeln und arbeitet in vier Sprachen: Französisch, Englisch, Deutsch und Polnisch.

Sitzendes Porträt von Philippe Gruca, Gründer von atelier français.

Lehre & Jurytätigkeit

Ausgewählte Kunden

Philippe Gruca in einem Workshop, während er seine Ausführungen mit beiden Händen unterstreicht.